Die Ribbecker Sommernacht

Seit 2006 organisiert der Kulturverein Ribbeck die Ribbecker Sommernacht, eine der wichtigsten Kulturveranstaltungen der Region und Teil der Kulturfeste Brandenburg. Alle zwei Jahre interpretieren Künstler*innen aus Musik, Tanz, Artistik und vielem mehr ein wechselndes Thema individuell für viele kleine Spielorte in Ribbeck.. Dabei werden Scheunen, Werkstätten, Bäume und Vorgärten für eine Nacht zu kleinen Bühnen für ganz große Kunst.

Ribbecker Sommernacht 2018: Alle Tasten im Dorf?!

Unter dem Motto "Alle Tasten im Dorf ?!" hat am 11. August 2018 erfolgreich die inzwischen 9. Ribbecker Sommernacht stattgefunden. Ob im großen Saal oder im kleinen Wohnzimmer wurden über 30 Klaviere, Flügel und andere Tasteninstrumente des Dorfes musikalisch, theatralisch, literarisch, kabarettistisch und akrobatisch zum Leben erweckt.
Das Organisationsteam und der Kulturverein Ribbeck e.V. danken allen Besucher*innen, Mitwirkenden und Förder*innen für Ihre Unterstützung.

Memories


Zur 8. Ribbecker Sommernacht am 6. August 2016 blieben alle Kabel und Scheinwerfer im Lager. Unter dem Thema „Hand und Kunst“ konfrontierte diese Ausgangslage Künstler und Besucher mit dem unmittelbarsten Kunsterlebnis: der ursprünglichen Vermittlung von Mensch zu Mensch.

2016 markierte auch das Debüt der Ribbecker Gutsscheune, die mit ihrem kathedralengleichen Gewölbe dem Finale der Sommernacht einen einzigartigen Rahmen bot. Seitdem wird die Scheune Stück für Stück ausgebaut und soll mithilfe des Kulturvereins zum stetigen Spielort, zum Festspielhaus all jener Initiativen werden, die Ausdruckswege abseits der eingefahrenen Wege begehen.



Die 7. Ribbecker Sommernacht fand am Samstag, den 9. August 2014 statt. Das Grundthema "Freiheit. Fliegen. Luft." wurde wie in den Vorjahren von zahlreichen Künstler jeweils eigenwillig interpretiert. Hier wurde mitten im Feld ein Feuerwehrauto zum Stummfilmkino mit Livebegleitung, hier wurde auf Dächern getanzt oder frei nach Fontane lamentiert. Was bedeutet wohl die Freiheit für die Kunst auf dem Lande?



Die 6. Ribbecker Sommernacht fand 2012 unter dem Titel "In Gärten irren" statt und führte die Besucher auf verschlungenen Pfaden. Gewohnte Schauplätze wurden neu inszeniert, neue Wege führten zu unerwarteten Zielen, Innen und Außen vermischte sich, vermeintliche Sackgassen entpuppten sich als eigentliche Ziele.



Mit der 5. Ribbecker Sommernacht begaben sich die Besucher auf eine Reise durchs Dorf entlang Shakespeares „Sommernachtstraum“, aufgeführt vom Berliner Shakespeare Ensemble Shakem. Von den langen Tafeln mit Speis und Trank im Pfarrgarten, hin zum rustikalen Rinderstall und schließlich zum großen Finale in den Schlosspark verwob sich so das klassische Theaterstück mit der eigenen sinnlichen Erfahrung eines lauschigen Abends im August.



Die 4. Ribbecker Sommernacht stand ganz im Zeichen der Sterne und stellte mit künstlerischen Mitteln mystische wie naturwissenschaftliche Bezüge zwischen Mensch und Wirklichkeit her. Vom historischen Karussell auf dem Dorfanger als „Polarstern“ und Fixpunkt navigierten die Besucher zur Sternenoper vor der Brennerei, begaben sich auf musikalische Weltreisen in der alten Scheue und auf Expedition ins Unbekannte: das „Schwarze Loch“ im Luch.
Als Spieltstätte für das Tanztheater Salpuri war in diesem Jahr erstmalig auch das neu sanierte und 2009 eröffnete Schloss Ribbeck Teil der Sommernacht.



Die 3. Ribbecker Sommernacht führte die Besucher auf eine Landpartie ins Nachbardorf Groß Behnitz. Rund um das idyllisch am See gelegene Landgut Stober (ehem. Landgut Borsig) bot sich den Besuchern ein buntes Programm mit Musik, Akrobatik und Installationen.



Rückblick auf die Sommernacht 2007



Die erste Ribbecker Sommernacht fand am 12. August 2006 in Ribbeck im Havelland statt.
In der Atmosphäre angelehnt an die Potsdamer Schlössernacht, aber in der Konzeption bis dato ohne Vorbild im Havelland, entwickelte die Ribbecker Sommernacht schon mit ihrer ersten Ausgabe ein eigenes künstlerisches Profil: mit ausgewählten Opernstücken im Schlosspark und Jazz im Brennereikeller, mit Poeten im Obstbaum und Artisten im Kastanienhain. Auf fünf Bühnen rund um den historischen Ortskern konnten die Besucher ihre eigenen Wege durch die Parkanlagen gehen und sich von der Magie des Abends überraschen lassen.



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